Experten bestätigen erneut die Wirksamkeit und Sicherheit von Diclofenac als OTC-Analgetikum: In der neuen S3-Leitlinie „Selbstmedikation bei Migräne und beim Kopfschmerz vom Spannungstyp“ gehört Diclofenac in den Dosierungen 12,5 mg und 25 mg zu den Mitteln der 1. Wahl bei Spannungskopfschmerzen. Die Empfehlung der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG), der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), sowie der Österreichischen und Schweizer Kopfschmerzgesellschaften stützt sich auf die belegte Effizienz des Cyclooxygenasehemmers bei episodischem Spannungskopfschmerz: So war Diclofenac-Kalium in den Dosierungen 12,5 mg und 25 mg in einer plazebo-kontrollierten, multizentrischen Studie mit insgesamt 620 Patienten vergleichbar wirksam wie 400 mg Ibuprofen1. Auch bei leichten und mittleren Zahn-, Hals-, Regel-, Rückenschmerzen sowie Fieber ist niedrigdosiertes Diclofenac-Kalium mindestens so effektiv und verträglich wie andere gebräuchliche OTC-Analgetika2. Diclofenac-Kalium wurde 2004 in der 12,5 mg Dosierung aus der Verschreibungspflicht entlassen (Voltaren Dolo 12,5 mg) – drei Jahre später folgte die 25 mg Dosierung (Voltaren Dolo Extra 25 mg). Seit Ende letzten Jahres steht die kleinste Flüssigkapsel auf dem deutschen Schmerzmittelmarkt – Voltaren Dolo Liquid 12,5 mg – zur Verfügung. Der flüssige Wirkstoffkern enthält Diclofenac-Kalium in vollständig gelöster Form, wodurch die Resorption des Analgetikums messbar beschleunigt wird: So flutet der Wirkstoff aus der Flüssigkapsel im Vergleich zu herkömmlichen Tabletten um 30% schneller an3, was einen zusätzlichen Vorteil für die Betroffenen bedeutet.
Diclofenac ist eines der am besten untersuchten Analgetika, das seit der Markteinführung von Voltaren 1974 von über 1 Billion Patienten eingenommen wurde2. Seit fünf Jahren hat sich Diclofenac als Kaliumsalz in geringer Dosierung als gut verträgliches und wirksames OTC-Analgetikum bewährt. Dies spiegelt sich in der neuen Leitlinie „Selbstmedikation bei Migräne und beim Kopfschmerz vom Spannungstyp“ wider: Die Autoren stufen Diclofenac 12,5 mg und 25 mg als Mittel der 1. Wahl bei Spannungskopfschmerz ein. Die neue Kopfschmerzleitlinie der Entwicklungsstufe S3 wurde zu Beginn dieses Jahres gemeinsam von der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG), der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), der Österreichischen Kopfschmerzgesellschaft (ÖKSG) und der Schweizer Kopfwehgesellschaft (SKG) erstellt.
„Die Aufnahme von Diclofenac hat zwei Gründe“, erläutert Erstautor Professor Gunther Haag, ehemaliger Präsident der DMKG und Chefarzt der Michael-Balint-Klinik in Königsfeld. „Zum einen der bereits von Kubitzek und Kollegen im Jahre 2003 erbrachte Wirksamkeitsnachweis in der Akutbehandlung des episodischen Kopfschmerzes vom Spannungstyp und zweitens die Entlassung aus der Verschreibungspflicht, was zum Erstellungszeitpunkt der vorherigen Leitlinie nicht der Fall war.“ In dieser plazebo-kontrollierten, multizentrischen Studie1 mit 620 Patienten, die unter episodischem Spannungskopfschmerz litten, wurde die Wirksamkeit von Diclofenac-Kalium 12,5 mg, 25 mg und Ibuprofen 400 mg anhand der Summe der gemessenen Scores zur Schmerzlinderung im Zeitintervall von drei Stunden (TOTPAR-3) evaluiert. Alle drei Medikationen waren gegenüber Plazebo überlegen und zeigten untereinander keine signifikanten Unterschiede. Auffällig ist, dass Diclofenac verglichen mit Ibuprofen bereits in einer relativ geringen Dosierung wirksam ist. “Die notwendige Dosierung hängt von den individuellen Wirkstoffeigenschaften wie Bioverfügbarkeit, Molgewicht oder Wirkpotenz eines Analgetikums ab“, erklärt Professor Gunther Haag. „Deshalb ist es durchaus möglich, dass von Substanz A eine vielfach größere Menge benötigt wird als von Substanz B, um den gleichen Effekt zu erhalten.“ Die hohe Wirkpotenz von Diclofenac ist eine mögliche Erklärung dafür, dass 12,5 oder 25 mg Diclofenac genauso gut bei Spannungskopfschmerz helfen wie die 16-fache Menge Ibuprofen.
Für Arzneimittel zur Selbstmedikation ist neben der Wirksamkeit die gute Verträglichkeit eines der wichtigsten Kriterien. Niedrigdosiertes Diclofenac-Kalium (75 mg/Tag) weist bei kurzfristiger Anwendung ein vergleichbar günstiges Nebenwirkungsprofil auf wie andere gebräuchliche Analgetika (z.B. Paracetamol oder Ibuprofen)2. Dies gilt auch für den Magen-Darm-Trakt: Endoskopische Untersuchungen4 zeigen, dass die tägliche Einnahme von 75 mg Diclofenac-Kalium, was der in der Selbstmedikation empfohlenen Tageshöchstdosis entspricht, oder 1200 mg Ibuprofen keine oder nur sehr milde Schäden an der Magenschleimhaut verursachen. Nebenwirkungen sind zudem dosisabhängig: So ist die OTC-Dosierung von 12,5 mg bzw. 25 mg mit einer Tageshöchstdosis von 75 mg über maximal vier Tage nicht mit der Hochdosistherapie von 150 mg über mehrere Monate bei schwerwiegenden rheumatischen Beschwerden zu vergleichen. Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch ist niedrigdosiertes Diclofenac gut verträglich und sicher.
Die schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung von Diclofenac wird bei rheumatischen Erkrankungen schon seit Jahrzehnten im verschreibungspflichtigen Bereich genutzt. Mit der Einführung von Voltaren Dolo 12,5 mg stand 2004 der potente Cyclooxygenasehemmer erstmals zur Selbstmedikation zur Verfügung. Die niedrige Dosierung ermöglicht eine flexible Schmerzmedikation auch für leichtere Schmerzzustände. Die Wirksamkeit und Sicherheit von niedrigdosiertem Diclofenac ist für eine breite Palette typischer OTC-Indikationen von Kopf-, Hals-, Rücken-, Zahn-, Regelschmerzen bis zu grippeartigen Symptomen wie Gliederschmerzen und Fieber belegt2. Die Entlassung von Diclofenac 25 mg aus der Verschreibungspflicht (Voltaren Dolo Extra 25 mg) 2007 ist eine weitere Bestätigung für die gute Verträglichkeit von Diclofenac als OTC-Analgetikum. Seit Dezember letzten Jahres ergänzt Voltaren Dolo Liquid 12,5 mg die Voltaren Dolo-Range – die kleinste Flüssigkapsel auf dem deutschen Schmerzmittelmarkt, die auch für Patienten mit Schluckbeschwerden geeignet ist. In ihrem flüssigen Wirkstoffkern liegt Diclofenac-Kalium in vollständig gelöster Form vor, was eine schnelle Resorption ermöglicht. Dadurch flutet der Wirkstoff im Vergleich zu herkömmlichen Tabletten um 30% schneller an3, was insbesondere für die rasche Linderung von Spannungskopfschmerzen vorteilhaft ist.
Die Novartis AG bietet medizinische Lösungen an, um damit auf die sich verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften auf der ganzen Welt einzugehen. Das Unternehmen ist ausschließlich auf Wachstumsbereiche des Gesundheitssektors ausgerichtet und verfügt über ein diversifiziertes Portfolio, um diese Bedürfnisse so gut wie möglich zu erfüllen – mit innovativen Arzneimitteln, kostengünstigen generischen Medikamenten, Impfstoffen und Diagnostika zur Vorbeugung von Erkrankungen sowie Consumer-Health-Produkten. Novartis ist das einzige Unternehmen mit führenden Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2008 erzielten die fortzuführenden Geschäftsbereiche des Konzerns einen Nettoumsatz von USD 41,5 Milliarden und einen Reingewinn von USD 8,2 Milliarden. Der Konzern investierte rund USD 7,2 Milliarden in Forschung und Entwicklung. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz). Die Novartis Konzerngesellschaften beschäftigen rund 96 700 Vollzeit-Mitarbeite-rinnen und -Mitarbeiter in über 140 Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter Novartis.